Carport Wiki.

Antikondensbeschichtung

Zur dauerhaften Verhinderung von Kondensat bei stark schwankenden Temperaturen können die Stahltrapezplatten werkseitig mit einem Spezial-Vlies versehen werden.

Das Vlies bindet Feuchtigkeit, speichert diese und gibt sie langsam wieder an die Luft ab. So wird ein Abtropfen wirkungsvoll verhindert.

Bodenanker-Abdeckkappen

Bei den Bodenanker-Abdeckkappen handelt es sich um eine verzinkte Verleidung der sichtbaren Teile vom H-Form-Bodenanker.  Die Abdeckkappen werden einfach über den Flachstahl der Bodenanker geklickt, verdecken dabei die Verschraubungen und tragen zur optischen Aufwertung des Carports bei. 

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Carport winterfest machen

Nicht nur Auto und Garten sollten auf den Winter vorbereitet werden, sondern auch der Carport. Dach und Dachrinnen werden von Laub und Baumfrüchten befreit. Vermodern diese, würde sich Feuchtigkeit stauen. Verstopft die Dachrinne, kann das Wasser nicht ungehindert abfließen. Fäulnis oder Rost wären dann die Folge.  

Von Zeit zu Zeit ist auch die Entfernung eventuell abgelagerter Algen zu empfehlen. Diese lassen sich meistens leicht mit einem nicht zu harten Schrubber entfernen, wenn sie vorher angefeuchtet wurden.

Tipp! Um durch Punktbelastung die Dachplatten beim Begehen nicht einzudrücken, sollte eine breite Bohle über das Dach gelegt werden.

Zu guter Letzt empfehlen wir, die Schraubverbindungen auf festen Sitz zu prüfen. Durch lange Trockenperioden könnte das Holz etwas zusammengetrocknet sein und die Verbindungen sich dadurch gelockert haben.

Dacheindeckung Flachdach-Carports

Für unsere Carports mit Flachdach verwenden wir zur Eindeckung Stahltrapez-Profilplatten in verzinkter Ausführung.

Diese bieten viele Vorteile:

  • hohe Tragkraft bei geringem Eigengewicht
  • einfache Montage auch für Laien (Selbstmontage)
  • stabiler als Kunststoff, widersteht auch Hagelschlägen
  • langlebig und wartungsarm

Dacheindeckung Spitzdach-Carports

Für den Carport mit Spitz- oder auch Satteldach verwenden wir hochwertige Betondachsteine der Marke Nelskamp. Auch First und Ortgang sind aus entsprechenden Betonformsteinen.

Die Eindeckung für den Carport ist in folgenden Farben erhältlich:

  • granit
  • schwarz
  • ziegelrot und
  • dunkelbraun

Sollten Sie bereits einen bestimmten Stein für Ihren neuen Carport festgelegt haben, liefern wir gern auch diesen. Die Dachkonstruktion wird in diesem Fall auf die Deckmaße Ihres speziellen Steines vorbereitet.

Farbgebung

Das von uns verwendete Kiefernholz ist grundsätzlich kesseldruckimprägniert und somit resistent gegen Fäulnis, Pilze und Schädlingsbefall. Das bedeutet, der Carport muss für die Langlebigkeit nicht zwingend mit Farbe oder Lasur behandelt werden.

Jedoch bilden fast alle Hölzer eine natürliche Schutzschicht (Patina) gegen Sonnen- bzw. UV-Einstrahlung, was wir als Vergrauen des Holzes kennen. Um diese, meist unerwünschte, optische Beeinträchtigung zu verhindern, empfehlen wir den Anstrich mit einer offenporigen Holzschutz-Lasur oder deckenden Holzschutz-Farbe.

Ratsam ist eine Wartezeit von mind. 1 bis zu 6 Monaten nach Lieferung (je nach Jahreszeit) um dem Holz die Möglichkeit zu geben, die während des Imprägniervorganges aufgenommene Feuchtigkeit wieder abzugeben. Weiterhin verliert das leicht grünliche Kontrastmittel der Imprägnierung an Intensität. So kann auch auf helle Lasuren zurückgegriffen werden.

Von farblosen Lasuren ist generell abzuraten, da diese keine Farbpigmente enthalten und damit kein UV-Schutz gegeben ist.

Fundamente

Das Fundament ist grundsätzlich die Basis für eine solide Sache! 

Das gilt längst nicht allein, aber natürlich in erster Linie für Gebäude, zu denen auch der Carport zählt. Aus diesem Grund ist ein Carport generell nur auf ausreichend große, betonierte Punktfundamente unter Verwendung stabiler H-Form-Bodenanker zu setzen.

Diese Art der Verankerung bietet sicheren Halt bei Wind und Wetter. Die Verwendung von Einschlaghülsen, Bodenanker zum Aufdübeln oder ähnlichem gefährden Leben und Besitz und sind weder statisch zulässig, noch für massive Carports geeignet. 

Geräteraum / Abstellkammer

Für unser Carport ab 7 m Länge bieten wir Abstellkammern in unterschiedlichen Größen an.
Die vorgefertigten Profilwänden werden einfach zwischen den Pfosten montiert - kein zeitraubendes Zusammennageln unzähliger Bretter.

Tür und Fenster gehören zur Ausstattung. Ein Freiraum zwischen Dach und Kammeroberkante gewährleistet weiterhin die ungehinderte Luftzirkulation. Ein kleiner Luftspalt zwischen Kammerwand und dem vorhandenen Untergrund (meist Pflasterfläche) verhindert, dass sich Erdfeuchte ins Holz ziehen kann.

Gerätehalter

Für Gartengeräte, die im Carport untergebracht werden sollen, finden Sie in unserem Zubehör-Sortiment einen praktischen Gerätehalter. Er zeichnet sich durch eine sehr einfache Handhabung aus. Die Geräte lassen sich mit einem Handgriff aufhängen und abnehmen.

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H-Form Bodenanker

Für die Verankerung der Pfosten verwenden wir ausschließlich H-Form-Bodenanker in verzinkter, stabiler Ausführung. Diese gewährleisten sicheren Halt im Fundament.

Weiterhin haben diese den Vorteil, dass die Pfosten nicht direkt mit dem Erdreich in Verbindung kommen. Holzschädigende Staunässe hat hier keine Chance, den Carport anzugreifen.

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Kopfbänder

Als Kopfbänder bezeichnet man Aussteifungen zwischen Pfosten und Dachkonstruktion, die in einem Winkel von 45° zum Pfosten montiert werden. Sie erhöhen bei größeren Spannweiten die Stabilität von einem Carport und tragen im Allgemeinen zur optischen Aufwertung der Konstruktion bei.

Es wird zwischen sogenannten "halben" und "ganzen" Kopfbändern unterschieden.

Halbe Kopfbänder:

  • sind in der Stärke nur halb so breit wie der Pfosten (6 x 14 cm) 
  • Vorteil: Einbau von Sichtschutzelementen ist zusätzlich möglich

Ganze Kopfbänder:

  • haben die selbe Stärke wie der Pfosten (11,5 x 11,5 bzw. 14 x 14 cm) 
  • Vorteil: Zusätzliche Stabilität - vorwiegend für höhere Carports vorgesehen und konstruktives Gestaltungselement, wenn keine Sichtschutzelemente gewünscht werden

Leimholz (Brettschichtholz)

Leimholz, auch Brettschichtholz genannt, wird aus massivem Holz hergestellt. Hierzu wird es zu Brettern aufgetrennt, maschinell getrocknet und anschließend in mehrfachen Lagen verleimt. Aufgrund des erhöhten Bearbeitungsaufwands hat Leimholz in der Regel einen höheren Preis als Vollholz. 

Leimholz findet im Carportbau überall da Anwendung, wo große Lasten statisch aufgenommen werden müssen. Außerdem weist es gegenüber Vollholz eine Reihe verschiedener Vorteile auf:  

  • höhere Tragfähigkeit bei geringerem Eigengewicht
  • Spannungen im Holz werden gemindert 
  • Trocknungsrisse sind weitestgehend gehemmt 
  • evtl. Drehwuchsveranlagung wird unterbunden
  • größere Dimensionen können produziert werden

Für die Verwendung im Außenbereich werden auch die Leimhölzer in imprägnierter Qualität geliefert.

Maßanfertigung / Sonderkonstruktion

Örtliche Gegebenheiten erfordern oftmals eine individuelle Anpassung des geplanten Carports. Neben dem Standard-Sortiment von Carports in bewährten Größen fertigen wir unsere Carports auch auf Maß und Kundenwunsch. Dabei können geringen Änderungen am Standardcarport preisgünstig umgesetzt werden.

Durch geringfügige Änderungen kann dabei auch der Standardcarport ohne erheblichen Aufwand auf das erforderliche Maß angepasst werden. Maßanfertigungen müssen deshalb nicht immer teurer sein.

Darüber hinaus planen und fertigen wir Carports auch ganz individuell und speziell auf Kundenwunsch. Diese Sonderkonstruktionen erfordern meist eine vom Standard abweichende Statik und sind mit zusätzlichem planerischen und fertigungstechnischen Aufwand verbunden.

Pfostenabstände

Brüning-Carports sind im Standardbereich so konstruiert, dass die seitlichen Pfostenabstände den genormten Größen von Standard-Sichtschutzelementen entsprechen. Der Einbau von Seitenwänden ist auch nachträglich problemlos möglich.

Im Bereich der Maßanfertigungen können diese genormten Pfostenabstände nicht grundsätzlich gewährleistet werden. Hier kommt es auf Art und Ausführung des beauftragten Carports an. Sofern Seiten- oder Rückwand mit Zaunelementen ergänzt werden sollen, ist dies bereits bei der Carportplanung zu berücksichtigen.

Pfostenstärke

Wie in der gesamten Holzkonstruktion verwenden wir beim Einzelcarport und Doppelcarport ausschließlich Hölzer massiver Qualität. Die Pfostenstärke beträgt bei einem Carport mit Flachdach sowie einem Einzelcarport mit Spitzldach ca. 11,5x11,5 cm. Bei einem Doppelcarport mit Spitzdach massive 14x14 cm.

Pfetten

Die Pfetten auch Dachsparren genannt bilden die Dachkonstruktion von Flachdach-Carports und tragen die Dacheindeckung. Die Wahl der Pfettenstärke ist abhängig von der Carportbreite und bildet die Basis für die spätere Aufnahme statischer Lasten.

Über die unterschiedliche Ausklinkung an den Pfettenenden wird das Dachgefälle erzeugt.

Regenrinne

Eine komplette Rinnenanlage nebst Fallrohr gehört standardmäßig zum Lieferumfang eines jeden Carports. Zur einfachen Montage verwenden wir eine PVC-Kastenrinne mit Klebeverbindungen. Hierfür wird ein spezieller, anlösender PVC-Kleber mitgeliefert. Kein umständliches Löten nötig, keine Risiko einer undichten Rinne.

Bei einem Carport mit Flachdach liegt die Rinne verdeckt zwischen letzter Pfette und Blende. Die Rinne ist geschützt und verschwindet zugleich aus dem Sichtbereich. Der Carport mit Satteldach ist beidseitig mit einer PVC-Halbrundrinne ausgestattet. Fallrohr und Befestigungsschelle sind ebenfalls Bestandteil.

Sattelbalken

Sattelbalken oder auch Traufbalken sind die Längsbalken, die in waage auf den Pfosten liegen und die Dachkonstruktion tragen.

Sichtschutz

In unserem Zubehör-Sortiment finden Sie eine umfangreiche Auswahl an passenden Sichtschutzelementen. Gern beraten wir Sie auch zu verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten im Carport.

Alle Sichtschutz- und Rankelemente haben nicht rostende Edelstahlschrauben bzw. Edelstahlklammern und eine sehr stabile Ausführung.

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Vorbereitung der Stellfläche

Zuerst der Carport oder erst die Pflasterung?

Diese Frage stellt sich häufig, wenn beides im selben Zeitraum ausgeführt werden soll.

Grundsätzlich kann der Carport auch auf jede unbefestigte Fläche (Rasen, Schotter, Sand etc.) gestellt werden. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass die Fläche überwiegend in Waage ist. Gefälle bis zu einem Prozent kann bei der Montage standardmäßig ausgeglichen werden. Bei stärkerem Gefälle muss der Carport bereits fertigungstechnisch angepasst werden. Ein nachträgliches Pflastern unter Beachtung der durch den Carport vorgegebenen Höhen ist möglich.

Einfacher und im Ergebnis optimaler ist die Variante:  Erst Pflastern, dann der Carport!

Die Pflasterfläche sollte mindestens so groß sein, wie die Dachaußenmaße des Carports. Soll ein Geräteraum bzw. eine Abstellkammer integriert werden, wird diese Fläche in Waage angelegt, seitlich überstehende Pflasterung mit etwas Gefälle in kammerabweisender Richtung.

Vorteil dieser Variante ist weiterhin die optimale Einbindung von Bodenanker und Pflaster. Die Bodenanker werden in der entsprechenden Höhe zum Pflaster angepasst und das Pflaster kann eng um den Bodenanker zugeschnitten und gleich auf dem Betonsockel mit einbetoniert werden. Von den Betonsockeln ist nichts mehr zu sehen.

Zubehör

Für die individuelle Gestaltung eines jeden Carports halten wir ein breit gefächertes, frei wählbares Sortiment an zusätzlicher Ausstattung für Ihren Carport bereit. Gern beraten wir Sie dazu auch im Detail.

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