Vom Bausatz zum Traum-Carport: Ein Aufbautagebuch in Bildern
Ein Carport schützt nicht nur Ihr Auto, es wertet das gesamte Grundstück auf. Viele unserer Kunden fragen uns: „Wie lange dauert der Aufbau eigentlich?“ und „Wie läuft das genau ab?“
Die Antwort geben wir Ihnen heute nicht nur mit Worten, sondern auch mit Bildern. Unser Montageteam hat ein aktuelles Projekt begleitet – von der Ankunft am Morgen bis zur Übergabe am Nachmittag.
Sehen Sie selbst, wie aus präzisem Holzhandwerk in wenigen Stunden ein fertiges Brüning-Carport entsteht.
Die Vorbereitung: Das Fundament steht
Bevor der erste Pfosten gestellt wird, ist die Basis bereits geschaffen. Bei diesem Bauvorhaben wurden die H-Form Bodenanker durch das Montageteam im Vorfeld exakt in die bereits vorhandene Pflasterfläche einbetoniert.
Das ist die ideale Ausgangslage: Das Fundament ist ausgehärtet, die Maße stimmen auf den Millimeter und unser Team kann direkt mit der Montage starten.

Schritt 1: Das Ständerwerk wird gestellt
Das Holz liegt sortiert bereit. Nun geht es hoch hinaus. Unsere Monteure setzen die Pfosten in die H-Anker. Hier ist Präzision gefragt. Jeder Pfosten wird mit der Wasserwaage exakt ausgerichtet und fest im Anker verschraubt.

Schritt 2: Die Sattelbalken verbinden die Konstruktion
Sobald die Pfosten stehen, werden die Sattelbalken aufgelegt. Das sind die starken Längsbalken, die später die Dachlast tragen. Jetzt lässt sich die Form des Carports schon deutlich erkennen. Die Verbindung von Pfosten und Sattelbalken sorgt für die erste Grundstabilität des Holzskeletts.

Schritt 3: Die Pfettenlage – Das Grundgerüst entsteht
Jetzt geht es an die Querträger. Die Pfetten werden in gleichmäßigen Abständen auf die Sattelbalken gelegt und befestigt. Dieser Schritt geht meist zügig voran, da bei einem Brüning-Carport alle Hölzer passgenau vorgefertigt sind. Das „Grundgerüst“ des Carports ist nun komplett.

Schritt 4: Dacheindeckung
Ein Carport braucht natürlich ein Dach. In diesem Fall kommen farbig beschichtete Stahltrapezprofilplatten mit einer Antikondensbeschichtung zum Einsatz. Auf Wunsch kann der Carport aber auch mit einer Dachschalung für EPDM-Folie oder als Unterkonstruktion für ein Gründach gefertigt werden.

Schritt 5: Sichtschutzelemente einsetzen
In diesem Carport wurden zusätzlich Rohmbus-Sichtschutzelemente aus dem Zubehörsortiment in der Rückwand und einem Teil der linken Seitenwand montiert.
Schritt 6: HPL-Blende anbringen
Zur optischen Aufwertung und zum Schutz der Unterkonstruktion wird nun die Blende verkleidet. Die Basis aus kesseldruckimprägnierten Brettern wird dabei vollständig mit großformatigen HPL-Platten (High Pressure Laminate) verkleidet. Dies sorgt für eine geschlossene, homogene Oberfläche und verdeckt die tragenden Balken vollständig.
Schritt 7: Einbau der HPL-Kammerwände
Zuletzt erfolgt der Einbau der Kammerwände. Hier hat sich der Bauherr ebenfalls für HPL entschieden, um Materialgleichheit zu gewährleisten. Die Montage erfolgt auf den bereits zwischen den Pfosten installierten Tragriegeln. Das Ergebnis überzeugt: Die großformatigen, glatten Platten sorgen für einen sauberen Abschluss und unterstreichen die hohe Qualität der Konstruktion.

Schritt 8: Fertigstellung und Abnahme
Der Tag neigt sich dem Ende zu und das Werkzeug wird eingepackt. Das Carport steht stabil, sauber verarbeitet und bereit für das erste Auto. Was heute Morgen noch eine leere Pflasterfläche mit ein paar Metallankern war, ist jetzt ein hochwertiger und optisch ansprechender Carport.



Ihr Weg zum eigenen Carport
Wie Sie sehen, ist die Montage vor Ort dank guter Vorplanung und unseres eingespielten Teams oft an nur einem Tag erledigt.
Planen Sie auch ein Projekt? Wir beraten Sie gerne von den Bodenankern bis zum fertigen Carport.